Triest 11./12.06.2016

Trofeo Sedmark-Bressan in Triest

Überraschend erhielt Luisa Scherf im Mai die Nominierung für den Trofeo Sedmark-Bressan, einem internationalen Wettbewerb, der Anfang Juni in Triest (Italien) stattfand. Teilnehmer aus diversen europäischen Ländern (Italien, Spanien, Portugal, Dänemark, Slowenien, Kroatien, Deutschland…) und selbst ein paar Südamerikaner (Argentinien) fanden den Weg zu diesem Wettbewerb.
Da das einzige Training Samstagabend stattfinden sollte und es Sonntagmorgen schon ans Eingemachte ging, wurde dies quasi ein Wochenendtrip für uns. Samstag gleich früh morgens nahmen wir den Flieger nach Venedig, von wo wir mit einem Mietwagen weiter nach Triest fuhren. Das Navi hat uns nicht im Stich gelassen, sodass wir ohne Zwischenfälle am Mittag schon vor Ort waren und uns bereits stattfindende Wettbewerbe anschauen konnten. Super durchorganisiert sah der Wettbewerb zwar irgendwie nicht aus, aber dafür war es umso spannender so viele tolle Läufer aus so vielen verschiedenen Ländern zu sehen. Unter anderem konnte man die amtierenden Weltmeister im Paarlaufen bestaunen…
Das Training am späten Abend, man könnte es auch schon als „Nacht“ bezeichnen, war dann etwas gewöhnungsbedürftig. Etwa um die 50 Läufer tummelten sich auf der Bahn. Trotz des erzwungenen Hindernislaufens und „eigentlich-Schlafenszeit“ war Luisas Training sehr gut und wir fuhren tiefenentspannt in unsere Unterkunft um endlich schlafen zu gehen.
Nach einem kleinen, typisch italienischen Frühstück (Zucker pur) am nächsten Morgen war es dann schon so weit: Luisa ging als 22ste von insgesamt 42 Läuferinnen an den Start. Die kurze Einlaufzeit lief gut, die Nervosität stieg dennoch merklich. Etwas befremdlich: Zwei Läuferinnen aus der Einlaufgruppe, die vor Luisa hätten starten sollen, waren nicht erschienen und so ging Luisa bereits als zweite und nicht als vierte ihrer Einlaufgruppe an den Start. Und wie sie an den Start ging! Von vorne bis hinten alles sauber. Schöne Sprungkombis mit Doppelflip, -salchow und -toeloop, flotte Pirouetten und nicht zuletzt ein höchsteleganter Auftritt, den Luisa da hinlegte. Um ganz, ganz vorne mitzukämpfen fehlten Luisa noch ein paar mehr Schwierigkeiten, aber in einem Teilnehmerfeld von starken 42 Läuferinnen den 7ten Platz zu belegen muss man erstmal hinbekommen. Dementsprechend glücklich waren wir alle, wie erfolgreich dieses kurze Wochenende gelaufen ist.
Das einzige was schief ging, war unser Rückflug nach Berlin, der sich wegen Unwettern um zwei Stunden verzögerte. Aber was soll‘s, es hat sich allemal gelohnt!
Monika Lis

Sigrid 26. August 2016 15:53